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Klinisch relevant – PHN reproduziert die menschliche membranöse Nephropathie; UUO modelliert die progressive Nierenfibrose, die bei obstruktiver Nephropathie auftritt.
Umfassende Endpunkte – Serumbiochemie (BUN, CREA, ALB), Urinprotein (24 Stunden, Protein/Kreatinin-Verhältnis), Nierenhistopathologie (H&E, Masson, IHC), Nierengewicht, Fibrosebewertung.
Gut charakterisiert – Beide Modelle werden häufig von Aufsichtsbehörden für die Nephropathieforschung verwendet und akzeptiert.
Translationaler Wert – Ideal zum Testen von Immunsuppressiva, antifibrotischen Wirkstoffen und renoprotektiven Verbindungen.
IND-fähige Datenpakete – Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen durchgeführt werden.
Passive Heymann-Nephritis

UUO-Modell der induzierten interstitiellen Nierenfibrose

• Wirksamkeitsprüfung von Immunsuppressiva (Cyclosporin, Tacrolimus, Mycophenolat) bei membranöser Nephropathie
• Bewertung antifibrotischer Wirkstoffe (Pirfenidon, Nintedanib, TGF-β-Inhibitoren) bei Nierenfibrose
• Zielvalidierung für Komplement-, Podozytenschädigungs- und Fibrosepfade
• Entdeckung von Biomarkern (Proteinurie, KIM-1, NGAL, fibrotische Marker)
• IND-ermöglichende Pharmakologie- und Toxikologiestudien
Parameter |
Passives Heymann-Nephritis-Modell (PHN). |
UUO-Modell der induzierten interstitiellen Nierenfibrose |
Beanspruchung |
Sprague-Dawley (SD)-Ratte |
Sprague-Dawley (SD)-Ratte |
Induktionsmethode |
Einzelne iv-Injektion von Anti-Fx1A-Serum (0,5–1,0 ml/Ratte) |
Vollständige Unterbindung des linken Harnleiters unter Narkose |
Studiendauer |
2–4 Wochen nach der Induktion |
7–21 Tage nach der Ligation |
Wichtige Endpunkte |
Körpergewicht, 24-Stunden-Proteinurie, Protein/Kreatinin-Verhältnis im Urin, Serum-BUN, CREA, ALB, Nierenhistopathologie (H&E, IHC für IgG/Komplement) |
Körpergewicht, Gewicht der linken und rechten Niere, Nierenhistopathologie (H&E, Masson-Trichrom), HE-Bewertung, Fibrosebewertung (Kollagenbereich), Immunhistochemie für α-SMA, TGF-β, Fibronektin |
Datenpaket |
Rohdaten, Analyseberichte, histologische Objektträger, klinische Chemie, Bioinformatik (optional) | Rohdaten, Analyseberichte, histologische Objektträger, IHC-Bilder, Bioinformatik (optional) |
F: Was ist der Unterschied zwischen PHN- und UUO-Modellen?
A: PHN ist ein Autoimmunmodell der membranösen Nephropathie, das durch subepitheliale Ablagerung von Immunkomplexen und Proteinurie gekennzeichnet ist und vor allem Glomeruli betrifft. UUO ist ein chirurgisches Modell einer obstruktiven Nephropathie, die zu tubulointerstitieller Fibrose ohne signifikante glomeruläre Beteiligung führt.
F: Welches Modell eignet sich besser zum Testen von Anti-Proteinurie-Medikamenten?
A: PHN ist ideal für die Bewertung von Medikamenten gegen Proteinurie und Podozytenschäden. UUO eignet sich besser für die Untersuchung antifibrotischer Interventionen.
F: Können diese Modelle für IND-fähige Studien verwendet werden?
A: Ja. Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen für Zulassungsanträge (FDA, EMA) durchgeführt werden.
F: Bieten Sie maßgeschneiderte Studienprotokolle an (z. B. verschiedene Rattenstämme, Dosierungsschemata)?
A: Absolut. Unser wissenschaftliches Team passt Einführungsprotokolle, Behandlungspläne und Endpunktanalysen an Ihren spezifischen Medikamentenkandidaten an.