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Komplementäre Mechanismen – Das MSU-Modell ahmt eine kristallinduzierte Entzündung (Gicht-bedingt) nach; Das LPS-Modell ahmt eine durch bakterielles Endotoxin verursachte Entzündung nach.
Quantifizierbare Endpunkte – Neutrophilenzahlen in der Peritonealspülflüssigkeit (MSU-Modell), IL-1β- und IL-6-Spiegel in der Peritonealspülflüssigkeit und im Blut (LPS-Modell).
Schnell und reproduzierbar – Beide Modelle lösen innerhalb von Stunden eine akute Entzündung aus und ermöglichen so ein schnelles Screening entzündungshemmender Verbindungen.
Translationaler Wert – Ideal zum Testen von entzündungshemmenden Arzneimitteln (NSAIDs, Kortikosteroiden), IL-1-Inhibitoren (Anakinra, Canakinumab) und TLR4-Antagonisten.
IND-fähige Datenpakete – Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen durchgeführt werden.
MSU-induziertes C57BL/6-Peritonitis-Modell

LPS-induziertes C57BL/6-Peritonitis-Modell

• Wirksamkeitsprüfung von entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs, Kortikosteroide, COX-2-Hemmer)
• Bewertung von IL-1-Inhibitoren (Anakinra, Canakinumab), NLRP3-Inflammasom-Inhibitoren und TLR4-Antagonisten
• Zielvalidierung für die Neutrophilenrekrutierung und Zytokinwege
• Entdeckung von Biomarkern (Neutrophilenmarker, Zytokinsignaturen)
• IND-ermöglichende Pharmakologie- und Toxikologiestudien
Parameter |
MSU-induziertes Peritonitis-Modell |
LPS-induziertes Peritonitis-Modell |
Art/Stamm |
C57BL/6-Maus |
C57BL/6-Maus |
Induktionsmethode |
Intraperitoneale Injektion von MSU-Kristallen (1–3 mg/Maus) | Intraperitoneale Injektion von LPS (5–20 mg/kg) |
Studiendauer |
4–24 Stunden nach der Induktion | 2–24 Stunden nach der Induktion |
Wichtige Endpunkte |
Neutrophilenzahlen in der Peritonealspülflüssigkeit (Durchflusszytometrie oder Cytospin) |
IL-1β- und IL-6-Spiegel in Peritonealspülflüssigkeit und Blut (ELISA) |
| Positivkontrolle | Dexamethason oder Indomethacin stehen als entzündungshemmende Referenzverbindungen zur Verfügung | |
| Datenpaket | Rohdaten, Analyseberichte, Zellzahlen, ELISA-Ergebnisse, Bioinformatik (optional) Rohdaten, Analyseberichte, Zellzahlen, ELISA-Ergebnisse, Bioinformatik (optional) | |
F: Was sind die Unterschiede zwischen den MSU- und LPS-Peritonitismodellen?
A: MSU-Kristalle aktivieren das NLRP3-Inflammasom, was zu einer IL-1β-vermittelten neutrophilen Entzündung führt und eine kristallinduzierte Peritonitis (z. B. Gicht) nachahmt. LPS aktiviert die TLR4-Signalübertragung und löst eine breite proinflammatorische Zytokinreaktion (IL-1β, IL-6, TNF-α) aus, die eine durch bakterielle Endotoxine verursachte Peritonitis nachahmt.
F: Welches Modell eignet sich besser zum Testen von NLRP3-Inhibitoren?
A: Das MSU-Modell der induzierten Peritonitis basiert speziell auf der Aktivierung des NLRP3-Inflammasoms und IL-1β und eignet sich daher ideal für die Bewertung von NLRP3-Inhibitoren und IL-1-zielgerichteten Therapien. Das LPS-Modell aktiviert mehrere Wege und eignet sich für ein umfassenderes entzündungshemmendes Screening.
F: Können diese Modelle für IND-fähige Studien verwendet werden?
A: Ja. Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen für Zulassungsanträge (FDA, EMA) durchgeführt werden.
F: Bieten Sie maßgeschneiderte Studienprotokolle an (z. B. unterschiedliche MSU-Dosen, LPS-Konzentrationen, Behandlungszeitpunkt)?
A: Absolut. Unser wissenschaftliches Team passt Induktionsprotokolle, Behandlungspläne (prophylaktisch oder therapeutisch) und Endpunktanalysen an Ihren spezifischen Arzneimittelkandidaten an.
F: Wie sieht der typische Zeitplan für eine Pilot-Wirksamkeitsstudie aus?
A: Beide Modelle sind akut, wobei die Studien typischerweise innerhalb von 24 Stunden nach der Induktion abgeschlossen werden, was ein schnelles Screening entzündungshemmender Verbindungen ermöglicht.