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Klinisch relevant – Rekapituliert die menschliche Strahlendermatitis mit akutem Erythem, Abschuppung und chronischer Fibrose unter Verwendung einer standardisierten RTOG-Bewertung.
Mechanismusgesteuert – Röntgeninduzierte DNA-Schäden, ROS-Produktion und TGF-β-vermittelte Fibrose spiegeln die durch Strahlentherapie beim Menschen verursachte Hautschädigung wider.
Umfassende Endpunkte – Körpergewicht, klinischer RTOG-Score (Skala 0–4), Serum-TNF-α-Spiegel, Hauthistopathologie (HE-Score), entzündliche Zellinfiltration, Hautfibrose.
Translationaler Wert – Ideal zum Testen von Strahlenschutzmitteln, entzündungshemmenden Mitteln, Antioxidantien und Wundheilungstherapien.
IND-fähige Datenpakete – Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen durchgeführt werden.
Röntgeninduzierte Strahlungsdermatitis bei SD-Ratten

• Wirksamkeitsprüfung von Strahlenschutzmitteln (Amifostin, Superoxiddismutase) und entzündungshemmenden Mitteln (Kortikosteroide, NSAIDs)
• Bewertung von Wundheilmitteln, Antioxidantien und TGF-β-Inhibitoren bei chronischer Strahlenfibrose
• Zielvalidierung für strahleninduzierte entzündliche und fibrotische Pfade
• Entdeckung von Biomarkern (TNF-α, TGF-β, Marker für oxidativen Stress)
• IND-ermöglichende Pharmakologie- und Toxikologiestudien
Parameter |
Spezifikation |
Art/Stamm |
Sprague-Dawley-Ratte |
Induktionsmethode |
Lokale Röntgenbestrahlung (Einzeldosis: 30–50 Gy oder fraktionierte Dosen) auf rasierter Rückenhaut, typischerweise 2–3 cm² Bereich |
Studiendauer |
Akut: 1–4 Wochen; Chronisch: 4–12 Wochen (für Fibrosestudien) |
Wichtige Endpunkte |
Körpergewicht, klinischer RTOG-Score (Erythem, trockene/feuchte Abschuppung, Ulzeration, Fibrose), Serum-TNF-α-Spiegel (ELISA), Hauthistopathologie (HE-Färbung mit Bewertung für entzündliche Infiltration, Epidermisdicke, Hautfibrose), optional: Immunhistochemie (TGF-β, α-SMA, Kollagen I), Marker für oxidativen Stress (MDA, SOD) Körpergewicht, klinischer RTOG-Score (Erythem, trocken/feucht). Abschuppung, Ulzeration, Fibrose), Serum-TNF-α-Spiegel (ELISA), Hauthistopathologie (HE-Färbung mit Bewertung für entzündliche Infiltration, epidermale Dicke, dermale Fibrose), optional: Immunhistochemie (TGF-β, α-SMA, Kollagen I), Marker für oxidativen Stress (MDA, SOD) |
| Positivkontrolle | Amifostin oder Kortikosteroide stehen als strahlenschützende/entzündungshemmende Referenzverbindungen zur Verfügung |
Datenpaket |
Rohdaten, Analyseberichte, klinische Fotos, RTOG-Bewertungsaufzeichnungen, ELISA-Ergebnisse, histologische Objektträger, Bioinformatik (optional) |
F: Wie löst Röntgenbestrahlung eine Strahlendermatitis aus?
A: Röntgenstrahlen verursachen direkte DNA-Schäden und ROS-Produktion in Keratinozyten, Endothelzellen und Haarfollikel-Stammzellen. Dies löst Apoptose, Freisetzung von DAMPs, eine entzündliche Zytokinkaskade (TNF-α, IL-1β, IL-6) und TGF-β-vermittelte Fibrose aus, was eine Schädigung der menschlichen Strahlenhaut nachahmt.
F: Was ist der RTOG-Score und wie wird er bewertet?
A: Die Bewertungsskala für akute Strahlenmorbidität der RTOG (Radiation Therapy Oncology Group) bewertet Hautreaktionen von 0 (keine Veränderung) bis 4 (Ulzeration, Nekrose). Es beurteilt Erytheme, trockene Abschuppungen, feuchte Abschuppungen und Ulzerationen und bietet eine standardisierte klinische Bewertung des Schweregrads der Strahlendermatitis.
F: Kann dieses Modell für IND-fähige Studien verwendet werden?
A: Ja. Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen für Zulassungsanträge (FDA, EMA) durchgeführt werden.
F: Bieten Sie maßgeschneiderte Studienprotokolle an (z. B. unterschiedliche Strahlendosen, Fraktionierungspläne, Behandlungszeiten)?
A: Absolut. Unser wissenschaftliches Team passt Bestrahlungsprotokolle (einzeln vs. fraktioniert), Behandlungspläne (prophylaktisch oder therapeutisch) und Endpunktanalysen an Ihren spezifischen Medikamentenkandidaten an.
F: Wie sieht der typische Zeitplan für eine Pilot-Wirksamkeitsstudie aus?
A: Akute Studien (Erythem, Abschuppung) dauern typischerweise 2–4 Wochen; Studien zur chronischen Fibrose können sich bis zu 8–12 Wochen nach der Bestrahlung erstrecken.