Pruritus (Juckreiz) ist ein unangenehmes Gefühl, das den Wunsch zum Kratzen hervorruft und von leichter Belästigung bis hin zu hartnäckigen, behindernden Zuständen reicht. Es kann mit primären Hauterkrankungen (atopische Dermatitis, Psoriasis) oder systemischen Erkrankungen (renale, cholestatische, hämatologische, endokrine) Erkrankungen einhergehen. HKeyBio bietet zwei gut validierte NHP-Pruritus-Modelle: ein durch mechanische Schäden induziertes Modell (Nachahmung des mit der Wundheilung verbundenen Juckreizes) und ein IL-31-induziertes Modell (direkte Aktivierung des wichtigen immunneuralen Juckreizwegs). Beide Modelle rekapitulieren die Merkmale chronischen Juckreizes beim Menschen und bieten robuste Plattformen für präklinische Wirksamkeitstests neuartiger juckreizstillender Therapeutika.
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瘙痒
Klinisch relevant – Zwei komplementäre Modelle decken unterschiedliche Ursachen des Juckreizes ab: mechanischer Schaden (Wundheilung) und IL-31-vermittelter (entzündlicher/neurogener).
Quantifizierbare Endpunkte – Juckreizereignisse (Kratzverhalten) als primärer Endpunkt; molekulare Marker (IL-31, TGF-β-mRNA) für mechanistische Einblicke.
Translationaler Wert – NHP-Modelle weisen eine hohe genetische und physiologische Ähnlichkeit mit Menschen auf und eignen sich ideal zum Testen von Medikamenten gegen Juckreiz (Anti-IL-31, JAK-Inhibitoren, TRP-Kanalmodulatoren).
Abdeckung mit mehreren Mechanismen – Das mechanische Modell erfasst mit der Wundheilung verbundenen Juckreiz; Das IL-31-Modell erfasst entzündlichen/neurogenen Juckreiz.
IND-fähige Datenpakete – Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen durchgeführt werden.
Durch mechanische Beschädigung induziertes NHP-Pruritus-Modell
IL-31-induziertes NHP-Pruritus-Modell

• Wirksamkeitsprüfung von juckreizstillenden Medikamenten (Anti-IL-31-Antikörper, JAK-Inhibitoren, TRPV1-Antagonisten, Opioidrezeptor-Modulatoren)
• Zielvalidierung für IL-31 und nachgeschaltete Signalwege
• Wirkmechanismusstudien bei chronischem Juckreiz
• Biomarker-Entdeckung (IL-31, TGF-β, andere Juckreiz-assoziierte Mediatoren)
• IND-ermöglichende Sicherheitspharmakologiestudien für Verbindungen mit potenziell juckenden Nebenwirkungen
Parameter |
Durch mechanische Beschädigung verursachtes Modell |
IL-31-induziertes Modell |
Spezies |
Javaneraffe (Macaca fascicularis) |
Javaneraffe (Macaca fascicularis) |
Induktionsmethode |
Mechanische Hautverletzung (Hautverletzung) |
Rekombinante IL-31-Verabreichung (subkutan/intradermal) |
Studiendauer |
7–14 Tage nach der Verletzung |
Einmalige oder wiederholte Dosierung; Beobachtung bis zu 28 Tage |
Wichtige Endpunkte |
Juckreizereignisse (Kratzverhalten), IL-31-mRNA, TGF-β-mRNA in der Haut |
Juckreizereignisse (Kratzverhalten) |
Datenpaket |
Rohdaten, Analyseberichte, Videoaufzeichnungen des Juckreizverhaltens, qPCR-Daten (mechanisches Modell), Bioinformatik (optional) | |
F: Was sind die Unterschiede zwischen den beiden Pruritus-Modellen?
A: Das mechanische Schadensmodell ahmt den mit der Wundheilung verbundenen Juckreiz nach und beinhaltet eine lokale Gewebeverletzung mit erhöhtem IL-31 und TGF-β. Das IL-31-Modell aktiviert direkt den immunneuralen Juckreizweg, der entzündlichen/neurogenen Juckreiz darstellt (z. B. atopischer Dermatitis-assoziierter Pruritus).
F: Wie wird der Juckreiz in diesen Modellen quantifiziert?
A: Der Juckreiz wird quantifiziert, indem das Kratzverhalten (Juckreizereignisse) über definierte Zeiträume aufgezeichnet wird, typischerweise mithilfe von Videoüberwachung und manueller oder automatisierter Bewertung.
F: Können diese Modelle für IND-fähige Studien verwendet werden?
A: Ja. Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen für Zulassungsanträge (FDA, EMA) durchgeführt werden.
F: Bieten Sie maßgeschneiderte Studienprotokolle an?
A: Absolut. Unser wissenschaftliches Team passt Dosierungsschemata, Endpunktanalysen und Modellauswahl an Ihren spezifischen Arzneimittelkandidaten und Ihre Studienziele an.