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Komplementäre Modelle – ConA-Modell für akute T-Zell-vermittelte Hepatitis; S100-Modell für chronische Autoimmunhepatitis mit Autoantikörperproduktion.
Umfassende Endpunkte – Körpergewicht, Serumbiochemie (ALT, AST, LDH), Autoantikörperspiegel (Anti-S100), Leberhistopathologie (HE), Immunzellinfiltrationsanalyse mittels FACS.
Mechanismusgesteuert – ConA aktiviert T-Zellen direkt; Das S100-Modell durchbricht die hepatische Immuntoleranz durch Adjuvans und rekapituliert die Pathogenese der menschlichen AIH.
Translationaler Wert – Ideal zum Testen von Immunsuppressiva (Kortikosteroide, Mycophenolat), Biologika, die auf T-Zellen abzielen (Anti-CD3) und JAK-Inhibitoren.
IND-fähige Datenpakete – Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen durchgeführt werden.
ConA-induziertes C57BL/6-Autoimmunhepatitis-Modell

LSP-induziertes C57BL/6-Autoimmunhepatitis-Modell

• Wirksamkeitsprüfung von Immunsuppressiva (Kortikosteroide, Mycophenolatmofetil, Azathioprin, Calcineurin-Inhibitoren)
• Bewertung von Biologika, die auf T-Zellen (Anti-CD3, Anti-CD4), Zytokine (Anti-TNF, Anti-IFN-γ) und JAK-Inhibitoren abzielen
• Zielvalidierung für T-Zell-Aktivierung, Autoantikörperproduktion und Entzündungswege
• Entdeckung von Biomarkern (Leberenzyme, Autoantikörper, Zytokinprofile)
• IND-fähige Pharmakologie- und Toxikologiestudie
Parameter |
ConA-induziertes AIH-Modell |
S100-induziertes AIH-Modell |
Art/Stamm |
C57BL/6-Maus |
C57BL/6-Maus |
Induktionsmethode |
Intravenöses ConA (15–20 mg/kg), Einzeldosis |
Subkutane Immunisierung mit S100-Leberproteinhomogenat + Freundschem Adjuvans (CFA/IFA), mehrere Dosen über 3–4 Wochen |
Studiendauer |
Akut: 24–72 Stunden; subakut: bis zu 7 Tage |
4–6 Wochen (Impfung + Provokation) |
Wichtige Endpunkte |
Serum ALT, AST, LDH; Leberhistopathologie (HE); Zytokinspiegel (IFN-γ, TNF-α, IL-2); optional: T-Zell-Aktivierungsmarker |
Körpergewicht, Serum-Anti-S100-Autoantikörper, Serum-AST, Leberimmunzellinfiltration (FACS für T-Zellen, Makrophagen), Leberhistopathologie (HE), Th1/Th17-Zytokinprofilierung |
Datenpaket |
Rohdaten, Analyseberichte, klinische Chemie, Histologie-Objektträger, FACS-Dateien, Bioinformatik (optional) |
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F: Was sind die Unterschiede zwischen ConA- und S100-induzierten AIH-Modellen?
A: Das ConA-Modell induziert innerhalb von Stunden eine akute T-Zell-vermittelte Hepatitis, was für die Untersuchung der schnellen T-Zell-Aktivierung und Zytokinfreisetzung nützlich ist. Das S100-Modell durchbricht die Immuntoleranz über Wochen hinweg, erzeugt Autoantikörper und chronische Leberschäden und ahmt die menschliche Autoimmunhepatitis mit Beteiligung sowohl der zellulären als auch der humoralen Immunität besser nach.
F: Welches Modell eignet sich besser zum Testen von Immunsuppressiva?
A: Das ConA-Modell ist ideal für das Screening von Verbindungen, die auf akute T-Zell-Reaktionen abzielen. Das S100-Modell eignet sich besser zur Bewertung von Therapien bei chronischer Autoimmunhepatitis, da es sowohl T-Zell- als auch B-Zell-/Autoantikörperkomponenten umfasst.
F: Können diese Modelle für IND-fähige Studien verwendet werden?
A: Ja. Studien können gemäß den GLP-Grundsätzen für Zulassungsanträge (FDA, EMA) durchgeführt werden.
F: Bieten Sie maßgeschneiderte Studienprotokolle an (z. B. unterschiedliche ConA-Dosen, Adjuvansformulierungen)?
A: Absolut. Unser wissenschaftliches Team passt Einführungsprotokolle, Behandlungspläne und Endpunktanalysen an Ihren spezifischen Medikamentenkandidaten an.